19/08/2009

Wettbewerb "Excellence in Production"

Bereits zum sechsten Mal veranstalten das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in diesem Jahr den Wettbewerb "Excellence in Production" zum "Werkzeugbau des Jahres". In diesem Jahr beteiligten sich 311 Unternehmen am Wettbewerb, 71 von ihnen meisterten die erste Hürde und wurden von den Veranstaltern auf Herz und Nieren geprüft. Für den Einzug ins Finale bewährten sich schließlich neun Unternehmen, die den Anforderungen einer hochkarätig besetzten Jury aus Vertretern von Industrieunternehmen, Verbänden und Forschungseinrichtungen standhielten.

Im Finale treffen nun die besten Werkzeugbau-Unternehmen des diesjährigen Wettbewerbs aufeinander: Nominiert wurden die Christian Karl Siebenwurst Modell- und Formenbau GmbH & Co. KG aus Dietfurt, die GEDIA Gebrüder DINGERKUS GmbH aus Attendorn, die Gerresheimer Wilden Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH aus Wackersdorf, die GKN Driveline Trier GmbH aus Trier, die Maschinenfabrik Reinhausen GmbH aus Regensburg, die Modellbau Robert Hofmann GmbH aus Lichtenfels, die Summerer Technologies GmbH & Co. KG aus Schechen-Rosenheim, W. Faßnacht Werkzeug- und Formenbau aus Bobingen sowie die Werkzeugbau Siegfried Hofmann GmbH aus Lichtenfels.

Am Nachmittag des 1. Dezember 2009, während des 9. Internationalen Kolloquiums "Werkzeugbau mit Zukunft" in Wiesbaden, berichten ausgewählte Vertreter der besten Unternehmen über ihre Erfolgsstrategien. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen praktische Lösungen zur Bewältigung der aktuellen Wirtschaftslage für die mittelständisch geprägte Branche des Werkzeug- und Formenbaus. Die Verleihung der Preise an die Sieger des Wettbewerbs findet im Anschluss während einer feierlichen Abendveranstaltung im Kurhaus der Stadt Wiesbaden statt.

"Die nominierten Unternehmen zählen schon jetzt zu den Besten der Branche im deutschsprachigen Raum und konnten sich in einem hart umkämpften Wettbewerbsfeld erfolgreich von ihrer Konkurrenz absetzen", erklärt Martin Bock im Namen der Veranstalter.

Leistungsfähigkeit zahlt sich aus

Um die Sieger zu ermitteln bewerten die Juroren nicht nur die technologische Leistungsfähigkeit entlang der gesamten Prozesskette, sondern betrachten dabei vor allem auch finanzielle, organisatorische und strategische Aspekte. Ein Expertenteam besuchte die nominierten Betriebe vor Ort und führte ein "EiP-Audit" durch. In Interviews wurden Mitarbeiter und Führungskräfte zu ausgewählten Themen befragt.

Neue Erkenntnisse für Teilnehmer

Die Jury zeichnet während der Preisverleihung sowohl den Gesamtsieger als auch die Besten innerhalb verschiedener Kategorien mit Preisen und Urkunden aus. Alle teilnehmenden Unternehmen erhalten von den Veranstaltern eine individuelle Auswertung über die eigenen Stärken und Potenziale im anonymisierten Vergleich. Mit dieser Auswertung können nun die Unternehmen gezielt ihre Wettbewerbsposition sichern und ausbauen.

Die Ausrichtung des Wettbewerbs und das 9. Internationale Kolloquium "Werkzeugbau mit Zukunft" werden von den Unternehmen Uddeholm Tooling AB, Böhler Deutschland und der DEMAT GmbH, Veranstalter der Branchenmesse EuroMold, unterstützt. Weitere Partner des Wettbewerbs sind die VDI nachrichten, die Fachzeitschrift werkzeug & formenbau und der VDMA Fachverband Präzisionswerkzeuge.