12.02.2009

Neues Cluster unterstützt Unternehmen der regionalen Energie-Branche

Foto: Dirk Mahler / Fraunhofer IFF

Wind, Wasser, Sonne und vor allem Biomasse: Die regenerativen Energien bergen ein enormes Potenzial. Diese natürlichen Schätze eignen sich hervorragend, um ihre Kräfte effizient und umweltfreundlich in Energie umzuwandeln. Dies betonte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff während der Eröffnungsveranstaltung im Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF: "Sachsen-Anhalt hat beste Voraussetzungen. Bei den erneuerbaren Energien, insbesondere bei Windkraft und Photovoltaik, sind wir in Deutschland weit vorn. Diese Spitzenposition wollen wir mit der Clusterinitiative weiter ausbauen, um regionale Unternehmen noch wettbewerbsfähiger zu machen."

Ziel des Clusters "Regenerative Energien in Sachsen-Anhalt" ist es, die Aktivitäten von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen der Energiebranche zu bündeln. Die Partner profitieren aufgrund der engen Zusammenarbeit besonders von Technologietransfer und Wissensaustausch. Das Engagement richtet sich intensiv auf die Akquise von Projekten und Investoren und deren Unterstützung bei ihrer Ansiedlung in Sachsen-Anhalt. Dabei konzentriert sich das Clustermanagement insbesondere auf die Bereiche der energetischen Nutzung von Biomasse und Bioabfallstoffen, den Windkraftanlagenbau und die Photovoltaik.

"Allein mit Biomasse lassen sich zukünftig zehn Prozent des Weltenergiebedarfs decken. Dieses Potenzial müssen wir unbedingt ausschöpfen", fordert Prof. Zbigniew Styczynski vom Zentrum für Regenerative Energien (ZERE e.V.). Gemeinsam mit der Agentur für Technologie-transfer und Innovationsförderung GmbH Anhalt wurde der Verein mit dem Clustermanagement beauftragt. Die Initiatoren laden engagierte Unternehmen und Einrichtungen zur aktiven Mitarbeit ein. Für die Branche in Sachsen-Anhalt eröffnet das Cluster vielversprechende Perspektiven, um sich erfolgreich auf dem Weltenergiemarkt zu positionieren.


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