Neue Investition in Öl und Gas

Freudenberg Oil & Gas Technologies eröffnet neuen Standort in Wales

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Auf einem Areal von rund 11.000 Quadratmetern entstand ein Werk mit modernsten Maschinen und neuen Einrichtungen für Anwendungstests. Photo © 2014 Mike Roberts / Freudenberg & Co. KG

Die Freudenberg Gruppe investiert weiterhin in das Geschäft mit der Öl- und Gasindustrie. Die Geschäftsgruppe Freudenberg Oil & Gas Technologies hat einen neuen Standort in Port Talbot, Wales, errichtet. Gemeinsam mit Edwina Hart, walisische Ministerin für Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehr, eröffnete Dr. Mohsen Sohi, Sprecher des Vorstands der Freudenberg Gruppe, die Fabrik.

Auf einem Areal von rund 11.000 Quadratmetern entstand ein Werk mit modernsten Maschinen und neuen Einrichtungen für Anwendungstests sowie für Forschung und Entwicklung. Insgesamt wurden 60 neue Arbeitsplätze geschaffen und die Belegschaft in Wales auf rund 300 Mitarbeiter erhöht. Insgesamt wird Freudenberg rund 14 Millionen Euro in den neuen Standort investieren.

In Port Talbot wird die Vector-Produktlinie von Freudenberg Oil & Gas Technologies gefertigt. Anfang 2013 hatte Freudenberg Oil & Gas Technologies die Vector Technology Group erworben, die zu den führenden Entwicklern und Herstellern von ausgereiften, innovativen Dichtungslösungen für den Upstream-Bereich des Öl- und Gasmarkts gehört. Zur Vector-Produktlinie zählen patentierte Metall-Dichtungstechnologie und hochwertige Steckverbindungen.

Diese werden in Offshore-Öl- und Offshore-Gas-Plattformen, in schwimmenden Produktions-, Lager- und Verladeeinrichtungen sowie für vielfältige Anwendungen in Raffinerien und petrochemischen Anlagen eingesetzt. Die wichtigsten Eigenschaften sind die zuverlässige Metall-Dichtung und ihr Design mit auf ein Mindestmaß reduziertem Gewicht und reduzierter Größe.

Das wirkt sich unmittelbar auf die Installationszeit und die Wartungskosten aus. Die Produkte sind für einen Arbeitsdruck von bis zu 15.000 PSI (Pounds per Square Inch) ausgelegt. Durch ihre hohe Ermüdungs-, Biege- und Belastungsresistenz sind sie auch in rauen Umgebungen erfolgreich.

Die Nachfrage nach Vector-Produkten ist in den vergangenen Jahren stark angewachsen. Sie überstieg die bisherigen Kapazitäten der drei Fabriken im Baglan Industrial Estate in Port Talbot. Deshalb investierte Freudenberg in einen neuen Standort, an dem alle ehemaligen walisischen Betriebe zusammengefasst werden konnten.

Der Standortwechsel bringt der Geschäftsgruppe viele Vorteile: eine effizientere operative Abwicklung, wesentliche Investitionen in neue CNC-Maschinen und zusätzliche Kapazitäten für Anwendungstests sowie für die Forschung und Entwicklung der globalen Vector-Produktlinie. Die walisische Regierung fördert das Projekt mit knapp vier Millionen Euro.

„Der Ausbau des Geschäftsfeldes Öl und Gas und speziell des Upstream-Geschäfts hat bei Freudenberg eine hohe Priorität“, so Dr. Mohsen Sohi bei der Eröffnung. „Wir schreiben Qualität, Exzellenz und Innovation groß. Das wird auch durch diese Investition unterstrichen.“

Für die walisische Ministerin für Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehr, Edwina Hart, ist „der Standort von Freudenberg in Port Talbot sehr beeindruckend“. Sie fügt hinzu: „Hier gehen die Investition von Freudenberg in die Region und das Engagement und die Fähigkeiten der Mitarbeiter Hand in Hand. Ich freue mich sehr, dass die walisische Regierung es Freudenberg ermöglichen konnte, den Standort zu errichten und die Belegschaft auf fast 300 zu erhöhen. Diese Investition zeigt, dass Freudenberg sich langfristig in Port Talbot engagiert und an den Wirtschaftsstandort Wales glaubt.“

„Mit der Investition in den Standort Wales weiten wir unser Geschäft aus. Wir bleiben wettbewerbsfähig und werden noch effizienter“, so Richard T. Schmidt, Präsident und CEO von Freudenberg Oil & Gas Technologies. „Die Investition unterstreicht unsere langfristige Bindung an den Standort Wales. Der zusätzliche finanzielle Beitrag der walisischen Regierung war für uns sehr wichtig. Er signalisiert den Willen, die bedeutenden Industrien in dieser Region langfristig zu unterstützen.“

Quelle: Freudenberg & Co. KG