29/07/2009

Kongress "Zukunft Kunststoffverwertung"

Das Thema ist einer der Schwerpunkte, mit dem sich der Kongress "Zukunft Kunststoffverwertung" am 10. und 11. September 2009 in Krefeld befassen wird. Für die von Fraunhofer UMSICHT und BKV Plattform für Kunststoff und Verwertung veranstaltete Tagung hat die Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Christa Thoben, die Schirmherrschaft übernommen. Unter der Überschrift "Rohstoffe sichern, nutzen und verwerten" spannt das Programm den Bogen von der Ressourcensicherung bis zur Abfallverwertung.
Den ersten Kongresstag am 10. September 2009 im Stadtwaldhaus in Krefeld eröffnen Dr. Bärbel Naderer, Geschäftsführerin von kunststoffland NRW, und Dr. Herbert Snell, Vizepräsident des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung, mit Keynotes zu Perspektiven der Kunststoff- und Verwertungsbranche. Anschließend stehen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Verwertungs¬industrie im Mittelpunkt. Branchenexperten referieren und diskutieren Strategien zur Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen. Am Nachmittag setzen sich Experten aus Wirtschaft und Trendforschung mit der Frage der Rohstoffsicherung auseinander und diskutieren sie mit Staatssekretär Dr. Alexander Schink vom NRW-Umweltministerium.

Zu Beginn des zweiten Kongresstages befasst sich Prof. Dr. Michael Dröscher (Evonik Degussa) mit den Beiträgen von Kunststoffen zur Effizienz und Dr. Grießhammer vom Freiburger Öko-Institut mit dem Für und Wider des "Product Carbon Footprint". Anschließend erhalten die Teilnehmer einen Einblick in Verwertungssysteme und -lösungen der europäischen Nachbarn aus Großbritannien, Tschechien und den Niederlanden. Schließlich hat die Technik das Wort: So berichtet Prof. Dr.-Ing. Thomas Pretz (RWTH Aachen) vom neuesten Stand der sensorgestützten Sortiertechnik. Vertreter aus Unternehmen und Forschungsinstituten stellen weitere Innovationen aus dem Bereich der Trenntechnik, neue Verwertungsverfahren für Kunststoffe aus dem Gelben Sack und Recyclingverfahren für Biokunststoff-Produktionsabfälle vor.