11/05/2011

Dünn und flexibel bei Platzmangel in Geräten

Innovativ sind die geschirmten Flachkabel vor allem in puncto Biegeradius und Signalintegrität. Sie sind extrem flach, passen selbst durch ganz schmale Öffnungen, lassen sich auch scharf knicken und bieten damit wertvolle Raumpotenziale in dicht gepackten Systemen. Dabei sind sie natürlich auch für den Einsatz bei hohen Übertragungsgeschwindigkeiten geeignet.

Die ersten Produkte dieses neuen Sortiments sind für die serielle digitale Signalübertragung über Differenzialpaare für geräte interne Kabelanwendungen konzipiert. Sie stehen in Vierkanal-Ausführungen mit einer Impedanz von 100 Ohm und einem Querschnitt von 30 AWG zur Verfügung. Mit nur 0,88 mm Höhe ist dieses Kabel nur halb so dick wie herkömmliche, gebündelte Twinaxial-Kabel. Erste Tests für die Serienanwendung in der Computerindustrie haben gezeigt, dass die neuen Kabel nicht nur den elektrischen Anforderungen der Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung gewachsen sind, sondern auch dabei helfen, Probleme mit Systemüberlastungen und Lüftungsanforderungen zu lösen. Die integrierte Wire-to-Board-Ausrichtung für die Paddle Card sorgt für einen mühelosen Anschluss mit gleich bleibender Qualität und Zuverlässigkeit. Sie fördert gleichzeitig die Automatisierung des Montageprozesses.

Die spezielle, geschirmte Bauweise sorgt für eine resonanzfreie Dämpfung bis zu 20 GHz und lässt Übertragungsgeschwindigkeiten von 1 bis 25 Gbps zu. Die Kabel können sogar mehrfach gefaltet werden mit nur äußerst geringen Impedanzabweichungen.

Die mit dem Twinaxial Kabel hergestellten miniSAS Kabelgarnituren der Serie 8F36 erfüllen die SAS2.1 Leistungsanforderungen und verfügen ebenfalls über exzellenten Verlegeeigenschaften. Diese miniSAS Garnituren sind in verschiedenen Längen erhältlich. Weiter ausgebaut werden soll das Sortiment zwecks Unterstützung verschiedener, externer, serieller Hochgeschwindigkeitsprotokolle, etwa für SFP/SFP+ oder QSFP.

Quelle: 3M Deutschland GmbH