Medien-Rundgang wire/Tube 2026 am Montag, 13. April 2026, ab 10.30 Uhr, International Lounge
Halle 1, Stand C57 (Tube)
BUTTING
Das Exponat „Edelstahl-Herz“ von BUTTING wurde aus einem hochwertigen Präzisionsrohr gefertigt, einzelne Segmente wurden zu einem Rohrbogen umgeformt, Bauteile präzise verschweißt und mechanisch weiterbearbeitet – unter anderem durch Drehen und Fräsen. Die Oberflächenbearbeitung erfolgte durch Strahlen, ergänzt durch das präzise Laserschneiden. Das Objekt steht, so BUTTING, „exemplarisch für unsere durchgängige Wertschöpfungskette – von der Rohrherstellung über die Umform- und Schweißtechnik bis hin zur mechanischen Bearbeitung und Oberflächenveredelung“.
Präsentiert wird außerdem ein Anlagenbau-Bauteil, das die BUTTING-Kompetenz in Systemintegration und Engineering zeigen soll. Dabei handelt es sich um ein integriertes Anlagenbau-Bauteil mit plattierten und nicht rostenden Rohren, manuellen und maschinellen Schweißnähten sowie eingebundenen Kaufteilen. Enthalten sind beispielsweise Abstandhalter zwischen Innen- und Außenrohr, Kompensator, vakuumisoliertes Rohr mit MLI (Multi-Layer Insulation), Evakuierungsstutzen und tangentialer Stutzen sowie ein wasserstrahlgeschnittenes Bauteil aus Alloy 602CA und ein Rechteckflansch aus Blech. Engineering und Umsetzung erfolgten vollständig bei BUTTING. Es vereint unterschiedliche Werkstoffe, Fertigungsverfahren und Engineering-Leistungen in einem integrierten System „und macht unsere technologische Bandbreite sichtbar“, erklärt das Unternehmen.
Halle 3, Stand C28 (Tube)
thyssenkrupp Materials Services
Am Messestand von thyssenkrupp Materials Services steht alles im Zeichen der Materialflüsse der Zukunft, die vor allem flexibel und resilient sein müssen. thyssenkrupp Schulte und thyssenkrupp Materials Trading stellen Lösungen vor, mit denen sich die Materialversorgung in Zeiten globaler Unsicherheit und fragiler Lieferketten sicherstellen lässt. Im Mittelpunkt stehen neben Werkstoffen vor allem integrierte Services entlang der Supply Chain: von der Beschaffung und Bearbeitung über Projekt- und Logistikleistungen bis hin zu digitalen Lösungen, die Transparenz schaffen und Prozesse messbar effizienter machen. Zudem geht es auch um die Frage der Skalierbarkeit und des Hochlaufs der Versorgung mit Werkstoffen, um auf Veränderungen im globalen Handel schnell reagieren zu können, und die Bedeutung globaler Netzwerke dabei. Abgerundet wird das dargestellte Portfolio durch Lösungen rund um Nachhaltigkeit – von CO2-reduzierten Produkten bis zum Umgang mit regulatorischen Fragestellungen.
Halle 5, Stand A32 (Tube)
TRUMPF
Auf der wire & Tube 2026 möchte Trumpf erneut zeigen, dass das Unternehmen in Sachen Produktivität, Flexibilität und Service zu den Branchenführern in der Laserschneidtechnik für Rohre zählt. Neben einer neuen, innovativen Maschine können Besucher am TRUMPF Stand hautnah erleben, wie das Unternehmen gemeinsam mit starken Partnern wie STOPA, Starmatik und transfluid maßgeschneiderte Komplettlösungen für die Rohrbearbeitungskette anbietet. Im Bereich Automatisierung sehen Besucher beispielsweise Lösungen zum automatischen Be- und Entladen der Laserrohrschneidmaschine. Zum vernetzten System gehört zudem die nahtlose Anbindung an die Biegestation. „Diese Verkettung verschafft Anwendern Produktivitätsvorteile entlang der Prozesskette und trägt dazu bei, den Fachkräftemangel zu lösen“, betont TRUMPF.
Halle 5, Stand E32 (Tube)
transfluid
transfluid präsentiert in diesem Jahr eine komplette Fertigungszelle in Funktion für die vollautomatische Rohrproduktion – live im Messebetrieb. Erstmals wird dabei die gesamte Prozesskette Rohr standübergreifend zwischen zwei Kooperationspartnern realisiert.
Die auf dem benachbarten Stand von TRUMPF gelaserten Bauteile werden direkt an den Stand von transfluid übergeben und dort nahtlos weiterverarbeitet. Vom präzisen Laserzuschnitt über intelligentes Handling bis hin zum Biegen, Umformen sowie zur automatischen Be- und Entladung entsteht eine durchgängig vernetzte Produktionslösung im Echtbetrieb.
Laser Cutting, Handling, Biegen, Umformen alles automatisiert – „zwei Weltmarktführer zeigen auf der Weltleitmesse gemeinsam, wie moderne Rohrfertigung heute funktioniert: integriert, effizient und live erlebbar“, erklärt transfluid.
Halle 5, Stand E31 (Tube)
Schwarze-Robitec
Die Robibend 40 gehört zu den Highlights am Stand von Schwarze-Robitec und zeigt, wie flexibel automatisierte Rohrbearbeitung heute umgesetzt werden kann. Die Rohrbiegemaschine arbeitet mit einem integrierten Robotersystem, das das Rohr frei im Werkzeug positioniert und damit variable Biegefolgen ermöglicht. Das speziell entwickelte Greifersystem orientiert das Rohr um seine eigene Achse, sodass auch anspruchsvolle Geometrien zuverlässig realisierbar sind.
Über eine gemeinsame Schnittstelle bewegen sich Maschine und Roboter vollständig synchron. Der Bewegungsablauf wird direkt durch das Biegeprogramm gesteuert, wodurch kein zusätzlicher Teachvorgang notwendig ist. „Die Robibend 40 verbindet präzise Biegetechnik mit einem hohen Maß an Prozessflexibilität und zeigt, welche Möglichkeiten intelligente Automatisierung in Anwendungen wie Busbars für die Elektromobilität bietet“, erläutert Schwarze-Robitec. Das Exponat läuft über die NxG-2.0-Steuerung, die auf der Tube erstmals präsentiert wird.
Halle 6, Stand A18 (Tube)
MicroStep
Die TubeLINE von MicroStep Industry powered by ACCURL „eröffnet eine neue Dimension der Rohr-, Profil- und Trägerbearbeitung: Die Faserlaserschneidanlage verbindet höchste Präzision, starke Performance und beeindruckende Automatisierungsmöglichkeiten – und das in einem äußerst preisattraktiven Gesamtpaket“, erklärt das Unternehmen. Trotz der wirtschaftlichen Vorteile möchte die TubeLINE keinerlei Kompromisse eingehen: Bediener- und Prozesssicherheit sowie Service und Support zeichnen laut dem Unternehmen unter anderem das Produkt der MicroStep Europa GmbH aus. Mit Laserleistungen bis zu 15 kW, hoher Dynamik und der Fähigkeit, unterschiedlichste Rohr- und Profilgrößen und -geometrien präzise zu bearbeiten, stehe Anwendern damit echte Spitzentechnologie zur Verfügung. Was bislang vor allem großen Industrieunternehmen vorbehalten war, werde jetzt auch für kleine und mittelständische Betriebe wirtschaftlich erreichbar.
Halle 10, Stand D22 (wire)
Maschinenfabrik Niehoff
Die Maschinenfabrik Niehoff präsentiert u.a. in einem speziellen Vorführraum eine neue Generation von Mehrdraht-Ziehmaschinen Typ MMH für Kupfer- und Aluminiumdrähte mitsamt dazu passenden, ebenfalls neuen Widerstandsglühen Typ RM. Die Maschinen sind mit direkt angeflanschten Motoren ausgestattet. Dadurch entfallen Riemen und Kupplungen, wodurch der Wartungsaufwand, die damit verbundenen Kosten und die Geräuschentwicklung während des Betriebs geringer sind. Die Glühen nutzen die 2/3-Zonen-Glühtechnologie, die mit oder ohne Draht-Nachwärmung gewählt werden kann. Dies optimiert die Drahttrocknung und ermöglicht eine wirtschaftliche Nutzung von Energie bei größeren Drahtabmessungen.
Die Ziehanlagen werden über das standardisierte NMI (NIEHOFF Machine Interface) bedient, einen netzwerkfähigen Touchscreen, der eine einfache und intuitive Bedienung ermöglicht. Unterstützt durch Siemens Unified Panels bietet das NMI neue Funktionen, darunter auch Videos mit Erklärungen. Weitere Exponate sind u.a. ein NPS-Doppelspuler Typ SV 403 D, vertikale Flechtmaschinen BMV 16 und BMV 24, eine Umspulmaschine SMB 4 für Flechtspulen mit Roboter, das Service-Portfolio LifeCycle+ und der neue Webshop shop.niehoff.de.
Halle 10, Stand F22/40 (wire)
WAFIOS
Die assistierte Richt- und Abschneidemaschine R 36 von WAFIOS ist speziell auf die Herstellung von Schweißelektroden ausgelegt und unterstützt ihre Bediener bei Problemen durch konkrete Lösungsvorschläge direkt am Bedienpult. Als neue Optionen werden der Stabtransport und das Prägen von Schweißelektroden vorgestellt. Der neu entwickelte Stabtransport sorgt für eine zuverlässige Vereinzelung und eine präzise Bündiglage der Stäbe. Beim Prägeprozess werden die Stäbe axial ausgerichtet und exakt positioniert, wodurch eine gleichbleibende und reproduzierbare Prägequalität sichergestellt wird.
Als weiteres Highlight wird die neue KI-Funktion von WAFIOS an der Drahtbiegemaschine BM 36 HS vorgestellt. myWAFIOS.ai unterstützt bei Fragen zu Problemen, wie Einrichten, Fehlerbehebung und Werkzeugtausch – und das in jeder Sprache. Über den Scan eines QR-Codes können Nutzer mit einem mobilen Endgerät auf die KI zugreifen. Währenddessen bleibt die Maschine selbst offline. Gespeist wird die KI durch Informationen von WAFIOS aus Handbüchern, Tutorials, Maschinenplänen und Expertenwissen.
Halle 10, Stand C18 (wire)
KURRE Systems
Mit seinem neuen kompakten Extruder stellt KURRE Systems eine flexible Lösung für moderne Extrusionsprozesse vor. Die dreh- und höhenverstellbare Anlage lässt sich problemlos in eine Vielzahl von Produktionsumgebungen integrieren, während das mobile Design eine einfache Standortverlagerung ermöglicht. Der Extruder kann für die Verarbeitung von Fluorpolymeren konfiguriert werden und eignet sich somit ideal für anspruchsvolle Materialien, wie sie beispielsweise bei der Herstellung von Hochfrequenzdatenleitungen eingesetzt werden.
Ein optionales, direkt am Extruder montiertes Bedienpanel vereinfacht die Bedienung und Umrüstung, minimiert Stillstandzeiten und erhöht die Effizienz. So können etwa das Aufheizen und die Materialzufuhr parallel zum Extrusionsprozess erfolgen. Darüber hinaus kann das L/D-Verhältnis entsprechend den Kundenvorgaben angepasst werden, sodass der Extruder exakt auf die jeweiligen Prozessanforderungen zugeschnitten ist.
Halle 17, Stand D47 (wire)
iDEAL-Werk
Als Highlight für den Fotorundgang stellt das iDEAL-Werk seine neu entwickelte Gitterschweißmaschine vor. Die Maschine ist für die Herstellung standardisierter Gitterprodukte wie Bodenroste oder Regalböden konzipiert und markiert den strategischen Einstieg von iDEAL-Werk in ein neues, wachstumsstarkes Marktsegment. Sie kombiniert moderne Mittelfrequenz-Schweißtechnik mit einfacher Bedienung und hoher Energieeffizienz, „wodurch stabile Prozesse, reproduzierbare Ergebnisse und höchste Qualität sichergestellt werden“, betont das Unternehmen. „Die Innovation unterstreicht unsere Kompetenz in der Widerstandsschweißtechnik und eröffnet neue Anwendungsmöglichkeiten für unsere Kunden.“