Die Schoeller Gruppe, Spezialist für längsnahtgeschweißte und gezogene Edelstahlrohre, hat im Zuge ihrer strategischen Weiterentwicklung die Produktionsstandards an den Standorten Hellenthal (Schoeller Werk) und Neuhaus (Schoeller Feinrohr) erfolgreich vereinheitlicht. Durch die Bündelung von Kompetenzen und die Optimierung zentraler Prozesse stärkt das Unternehmen seine Position als zuverlässiger Partner für hochwertige Rohrlösungen.
Beide Standorte erfüllen nun einheitliche, hohe Qualitätsstandards, was eine noch effizientere Nutzung von Kapazitäten, eine breitere Produktverfügbarkeit „aus einer Hand“ sowie kürzere Lieferzeiten ermöglicht. Dabei bleiben die individuellen Stärken der Werke erhalten, etwa in der Spezialisierung auf bestimmte Fertigungstechnologien oder Produktsegmente.
„Die Standorte der Schoeller Gruppe haben über Jahre hinweg eigene Schwerpunkte und Fertigungsprozesse entwickelt“, erklärt Alexander Mertens, CEO der Schoeller Werk GmbH & Co. KG. „Jetzt verbinden wir diese Stärken, verbessern unsere Prozesse kontinuierlich und schaffen damit die Grundlage für eine noch leistungsfähigere Rohrproduktion.“
Dank der Standortverzahnung können Kundenaufträge flexibler zugewiesen und effizienter bearbeitet werden. Ein zentrales Kundenmanagement sorgt für eine reibungslose Koordination – unabhängig davon, wo produziert wird. „Das bedeutet für unsere Kunden: mehr Planungssicherheit, passgenaue Lösungen und die gewohnte Schoeller Qualität – bei zugleich optimierter Lieferperformance“, betont Steffen Wötzel, Standortleiter bei Schoeller Feinrohr.
Ziel der Maßnahmen sei es laut Unternehmen, Synergien systematisch zu nutzen, die Leistungsfähigkeit der gesamten Gruppe weiter zu steigern und Kunden dauerhaft als starker Partner für anspruchsvolle Edelstahlrohrlösungen zur Seite zu stehen.