Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat in aktuellen internationalen Ringversuchen seine Leistungsfähigkeit in der Materialprüfung bestätigt. Das Prüflabor erzielte in unterschiedlichen Disziplinen sehr gute Ergebnisse und demonstrierte damit seine technische Präzision und methodische Zuverlässigkeit.
Das akkreditierte Labor nahm an rund 20 Ringversuchen und Eignungsprüfungen teil, die ein breites Spektrum abdeckten – von Rohstoffanalysen über mechanische Prüfungen und Alterungstests bis hin zu Rohr- und Bauteilprüfungen. Diese vergleichenden Laboruntersuchungen dienen der Qualitätssicherung und der internationalen Standardisierung von Prüfverfahren in der Kunststofftechnik.
Besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf der CRB-Methode (Crack Round Bar) nach ISO 18489, die der Bewertung der Rissbeständigkeit von Kunststoffen dient. Das SKZ war als erstes Labor in Deutschland für dieses Verfahren akkreditiert und zählt zu den sechs Einrichtungen weltweit, die in der jüngsten Vergleichsstudie mit sehr guten Ergebnissen abschnitten. Die Methode ermöglicht eine präzise und zeiteffiziente Bewertung der Langzeitbeständigkeit von Kunststoffrohren.
Nach Aussage von Dr. Marcus Heindl, Bereichsleiter Prüflabor am SKZ, belegen die Resultate die hohe Qualität der Prüfprozesse. Die kontinuierliche Teilnahme an internationalen Ringversuchen trage zur Vergleichbarkeit und Weiterentwicklung moderner Prüfstandards in der Kunststoffbranche bei.
Das SKZ engagiert sich mit Forschung und Entwicklung für sichere, nachhaltige und zukunftsfähige Kunststoffanwendungen. Als Mitglied der Zuse-Gemeinschaft und als zertifiziertes Klimaschutzunternehmen fördert es den Austausch zwischen Wissenschaft, Mittelstand und Industrie.
(Quelle: SKZ)