Das Einsatzspektrum reicht von Eisenbahnbrücken in der Slowakei bis zu einer Hängebrücke über den Golf von Izmit in der Türkei. In diesem Jahr wurde das Projektportfolio nun um eine weitere bedeutende Infrastrukturmaßnahme erweitert: eine neue Brücke entlang der Bundesstraße A143 in Deutschland.
Die von Interpipe gefertigten Rohre werden die neue Brücke über die Saale tragen, die derzeit im Bau ist. Das Bauwerk ist Teil einer neuen Umgehungsstraße in der Nähe der Stadt Halle. Interpipe erhielt hierfür einen Auftrag über 300 Tonnen Rohrmaterial. Die Lieferung umfasst Leitungsrohre mit einem Durchmesser von 219 mm, hergestellt gemäß den Normen EN 10210, EN 10297, EN 10216-3 und den Spezifikationen DBS 918002.
Marcel Schmitz, Pipe Sales Manager für die europäischen Märkte bei Interpipe, erklärt: „Deutschland ist ein zentraler Wirtschafts- und Verkehrsknotenpunkt in Europa und daher auf zuverlässige Brücken- und Transportinfrastruktur angewiesen. Viele Autobahn- und Eisenbahnbrücken stammen aus den 1970er Jahren und müssen umfassend saniert oder vollständig ersetzt werden. Wir hoffen, in den kommenden Jahren zu weiteren Projekten im Rahmen der deutschen Brückenerneuerungsprogramme beitragen zu können – gemeinsam mit unseren langjährigen Kunden vor Ort.“
Über das Unternehmen
Interpipe ist ein globaler Hersteller von Stahlrohren und Eisenbahnprodukten mit Sitz in der Ukraine. Die Produkte werden in über 50 Länder geliefert – über ein internationales Netzwerk eigener Vertriebsniederlassungen in Europa, Nordamerika und dem Nahen Osten.
Im Jahr 2024 lieferte Interpipe 511 kt Rohre sowie 115 kt Eisenbahnprodukte (unter der Marke KLW). Das Unternehmen beschäftigt rund 9.500 Mitarbeitende, darunter etwa 1.070 Personen, die in den ukrainischen Streitkräften oder Sicherheitsbehörden dienen.
Im Jahr 2024 zahlte das Unternehmen Rekordbeträge in den ukrainischen Staatshaushalt ein – insgesamt 5,5 Mrd. UAH an Steuern und Abgaben.