Die CFM Schiller GmbH, Spezialist für Schwingisolierungssysteme und Prüfstandstechnik, entwickelt und produziert weltweit kundenspezifische Lösungen. Basis dafür ist eine leistungsstarke Eigenfertigung mit modernem Maschinenpark. Bereits seit 2018 setzt das Unternehmen im Bereich Zuschnitt auf eine multifunktionale 3D-Plasmaschneidanlage der MG-Baureihe von MicroStep. Im Jahr 2024 folgte die Investition in eine zweite, größer dimensionierte Anlage derselben Baureihe, die zusätzlich mit einem Rohrbearbeitungsschacht ausgestattet wurde. Ziel ist eine effizientere Rohrbearbeitung sowie der Ausbau der Lohnfertigung.
Nachdem die erste MicroStep-Anlage erfolgreich in die Produktion integriert worden war, entschied sich CFM Schiller für den nächsten Ausbauschritt. Im Mittelpunkt der Investition steht die Bearbeitung von Rohren für das Standardprodukt Luftfedern Typ GRB in der Schwingisolierungstechnik. Verarbeitet werden Rohre mit einem Durchmesser von 558 Millimetern. Innen- und Außenkonturen werden geschnitten, während Schweißnahtvorbereitungen automatisiert über einen 3D-Plasmarotator erfolgen.
Vor der Erweiterung waren diese Arbeitsschritte auf mehrere Maschinen und unterschiedliche Fertigungsbereiche verteilt. Mit der neuen multifunktionalen Anlage inklusive Rohrbearbeitungsschacht konnten die Prozesse deutlich verschlankt werden. Heute erfolgen das Schneiden der Innen- und Außenkonturen sowie die Schweißnahtvorbereitung auf einer einzigen Anlage. Dadurch werden Durchlaufzeiten verkürzt und die Prozesssicherheit erhöht.
Erweiterte Kapazitäten und neue Geschäftsfelder
Aktuell entfallen rund zehn Prozent der Produktion auf die Rohrbearbeitung. Um die Kapazitäten der zweiten Anlage optimal auszulasten, hat CFM Schiller das Leistungsangebot gezielt um den Lohnzuschnitt von Blechen erweitert. Dieser Bereich macht inzwischen etwa 40 Prozent der Produktion aus.
Bearbeitet werden vor allem klassische Baustähle wie S355, aber auch Werkstoffe wie Druckbehälterstahl P265 oder Chrom-Molybdän-Stähle. Das Spektrum reicht von Blechdicken zwischen einem und 150 Millimetern. Dünnere Materialien werden mittels Plasmaschneiden bearbeitet, während bei größeren Materialstärken ab etwa 40 bis 50 Millimetern das Autogenschneiden zum Einsatz kommt.
Bewährte Partnerschaft fortgesetzt
Auch bei der zweiten Investition fiel die Wahl erneut auf MicroStep. Ausschlaggebend waren nach Unternehmensangaben insbesondere die hohe Qualität der Brennschnitte, die engen Maßtoleranzen sowie die robuste und stabile Bauweise der Anlage im täglichen Produktionsbetrieb.
Fazit: Strategischer Ausbau mit messbarem Mehrwert
Während die erste Anlage vor allem für mehr Unabhängigkeit und Flexibilität in der Fertigung sorgte, ermöglicht die zweite Investition eine deutlich effizientere Rohrbearbeitung durch die Bündelung mehrerer Prozessschritte. Gleichzeitig konnte mit dem Lohnzuschnitt ein zusätzliches Geschäftsfeld aufgebaut werden, um die erweiterten Produktionskapazitäten wirtschaftlich zu nutzen.
Mit dem Ausbau seiner Fertigung unterstreicht CFM Schiller den eigenen Anspruch, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und flexibel auf neue Anforderungen des Marktes zu reagieren. Anpassungsfähigkeit und zukunftsorientiertes Handeln bleiben damit zentrale Bestandteile der Unternehmensstrategie.