Häufige Verstopfungen, undichte Stellen, Feuchtigkeit an Wänden oder Fundamenten oder auch intensive Gerüche sind ernste Anzeichen, dass es irgendwo im häuslichen Abwassersystem leckt oder sogar ein Rohrbruch droht. Alte Rohre haben nach 40 bis 60 Jahren ihren Dienst getan, sie leiden meist an Materialschwäche. Dann ist schnelles Handeln erforderlich. Früher sorgte der Begriff „Strangsanierung“ für Schweißperlen auf der Stirn von Immobilienbesitzern und Hausverwaltern. Dank pipeprinting können sie wieder ruhiger schlafen. Denn das Verfahren ist minimalinvasiv und ressourcenschonend.
Das Rohr im Rohr – schnell härtend und geruchsneutral
Pipeprinting heißt wörtlich: Rohr drucken. In diesem Fall entsteht es als Rohr im Rohr, ohne Stemmarbeiten oder Eingriff in die Bausubstanz. Über vorhandene Öffnungen im Abwassersystem werden Altrohre von innen beschichtet. Hierbei wird flüssiges Polyurethan-basiertes Harz an die Innenflächen der alten Abwasserrohre verbracht, sodass diese zum Träger und Formgeber der neuen Rohre werden. In mehreren Druckvorgängen mit nur kurzen Trocknungszeiten von rund fünf Minuten wird so Schicht für Schicht ein neues Rohr im alten gebaut. Dies alles geschieht ohne aufwändige Umbauten. Die bestehenden Rohrleitungen bleiben, wo sie sind. Wände, Decken und Böden bleiben geschlossen. Die Arbeit erfolgt schnell, sauber, leise und geruchlos.
Mit mehr als 15 Jahren im Projektgeschäft besitzen die rohrgroup-Monteure einschlägige Erfahrungen in der Rohrsanierung mit Sprühschleuderverfahren. Diese und speziell das pipeprinting eignen sich für jegliche Abwasserrohrsanierungen und besonders für Leitungen mit geringen Durchmessern, Abwassersysteme mit vielen Verzweigungen und für schwer zugängliche Abwasserleitungen in Immobilien.
Deutschlandweit im Einsatz
Die rohrgroup arbeitet heute deutschlandweit an mehreren Standorten mit verschiedenen Teams, darunter in Berlin und im südhessischen Heppenheim. Weitere Standorte befinden sich im Aufbau u.a. in München und Köln. Auch in der Schweiz ist die rohrgroup über Partnerunternehmen bereits mit pipeprinting tätig.
Für die nächsten Jahre will die rohrgroup weitere Partnerunternehmen gewinnen. Geplant ist der Aufbau eines Franchisesystems. Der rohrgroup-Gründer Alexander Eysert sagt: „Wir blicken auf drei erfolgreiche Jahre mit pipeprinting zurück und die Nachfrage nach unserer innovativen Sanierungsmethode wächst ständig. Jetzt wollen wir als rohrgroup den nächsten Schritt gehen und suchen Partner für weiteres Wachstum.“
Partner gesucht
Mit der rohrgroup solutions GmbH baut er gerade ein Franchise-System auf und sucht Menschen, die mit einem bewährten System und einer etablierten Marke in einer krisensicheren Branche in die Selbstständigkeit starten wollen. „Bei uns ist kein Handwerkswissen nötig und unsere Partner erhalten die umfassende Unterstützung unseres erfahrenen Teams“, verspricht rohrgroup-Geschäftsführer Kristan Dietrich. Dazu gehört auch für die Startzeit ein Auftragsvolumen von bis zu sechs Monaten.
Wie wird sich das Franchisesystem in den nächsten Jahren entwickeln? „Wir werden das Verfahren und unsere Prozesse kontinuierlich weiter verfeinern und unsere regionale Präsenz ausbauen. Schließlich wollen wir mit unseren Dienstleistungen so zügig wie möglich an unsere Einsatzplätze und zu unseren Kunden gelangen. Unser Ziel ist es, in den kommenden fünf Jahren in den deutschen Metropolregionen vertreten und für unsere Kunden erreichbar zu sein“, verkündet Kristan Dietrich.