ArcelorMittal hat den erfolgreichen Verkauf von rund 23,9 Millionen Aktien des französischen Rohrherstellers Vallourec bekanntgegeben. Das Aktienpaket entspricht etwa zehn Prozent des ausstehenden Aktienkapitals des Unternehmens.
Die Platzierung erfolgte im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens an institutionelle Investoren. Der Verkaufspreis lag bei 24 Euro je Aktie. Insgesamt erzielte ArcelorMittal mit der Transaktion einen Bruttoerlös von rund 667 Millionen US-Dollar.
Nach Abschluss der Transaktion hält ArcelorMittal weiterhin rund 17,3 Prozent der Anteile an Vallourec. Zudem vereinbarte der Stahlkonzern eine Lock-up-Periode von 90 Tagen für die verbleibende Beteiligung, vorbehaltlich üblicher Ausnahmen.
Die Abwicklung der Transaktion wird voraussichtlich um den 21. Mai 2026 erfolgen. ArcelorMittal erklärte, der Verkauf stehe im Einklang mit der langfristigen Strategie des Unternehmens, verstärkt in renditestarke Geschäftsfelder und widerstandsfähige Geschäftsmodelle zu investieren.
Die Beteiligung an Vallourec hatte ArcelorMittal ursprünglich im Jahr 2024 erworben. Trotz des Teilverkaufs bezeichnete der Konzern Vallourec weiterhin als qualitativ hochwertiges Unternehmen mit starker Marktposition.