Mit der feierlichen Einweihung der Produktionsanlage Tube Mill 2026 hat Alleima einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die bereits angekündigte Investition von rund 330 Millionen schwedischen Kronen (SEK) soll der weltweit wachsenden Nachfrage nach konventioneller Kernenergie sowie nach Small Modular Reactors (SMR) gerecht werden. An der Einweihung nahmen zahlreiche Schlüsselkunden aus der Kernenergiebranche, Mitarbeiter des Unternehmens sowie Vertreter von Industrieverbänden und der Kommune teil.
Die Inbetriebnahme von Tube Mill 2026 ist eine direkte Reaktion auf das weltweit steigende Interesse an der Kernenergie. Im Rahmen der Erweiterung wurde eine Produktionsanlage von Alleima für Dampferzeugerrohre modernisiert und wieder in Betrieb genommen. Die neue Anlage erhöht die Produktionskapazität des Unternehmens um rund 60 Prozent. Gleichzeitig verfügt Alleima bereits über einen langfristig gesicherten Auftragsbestand. Das gesamte Projekt wurde planmäßig umgesetzt und wird im Laufe des Jahres 2026 vollständig betriebsbereit sein.
„Die Eröffnung von Tube Mill 2026 markiert einen wichtigen Meilenstein für Alleima. Mit der Modernisierung und Wiederinbetriebnahme unseres Rohrwerks stärken wir unsere Fähigkeit, die steigende Nachfrage im Nuklearsektor zu bedienen – sowohl bei konventionellen Kernkraftwerken als auch bei kleinen modularen Reaktoren. Dies ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie und unterstreicht unsere Position als führender Anbieter von Hightech-Produkten, die auf Qualität, Zuverlässigkeit und jahrzehntelanger Branchenerfahrung basieren“, sagte Göran Björkman, CEO von Alleima.
Seit mehr als 60 Jahren liefert Alleima weltweit kritische Komponenten für die Kernenergieindustrie. Bereits heute sind rund 300 Mitarbeiter direkt im Nukleargeschäft des Unternehmens tätig. Durch die Erweiterung sollen nahezu 100 weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. Neben der klassischen Kernenergie sieht Alleima insbesondere bei kleinen modularen Reaktoren erhebliche Wachstumspotenziale. Darüber hinaus interessieren sich zunehmend große Technologieunternehmen für Kernenergie zur Versorgung ihrer Rechenzentren, da diese rund um die Uhr große Mengen an stabilem und fossilfrei erzeugtem Strom benötigen.
Zu den Gästen der Veranstaltung zählten mehrere bedeutende Unternehmen der Nuklearindustrie, darunter Doosan Enerbility, NuScale Power, Rolls-Royce SMR und Westinghouse.